Pressemitteilung 7. April 2019

Schmitten, 7. April 2019

Gründung der Bürgerinitiative „Kein Haus im Wald“

Widerstand gegen geplantes Bauvorhaben der Else Kröner-Fresenius-Stiftung in Schmitten

Am Samstag, den 6. April wurde von 12 Gründungsmitgliedern die Bürgerinitiative „Kein Haus im Wald“ in Schmitten ins Leben gerufen, um das geplante Bauvorhaben „Haus im Wald“ zu verhindern.

Die BI hat zum Ziel, die heimische Flora und Fauna zu erhalten und zu schonen, die durch die Umsetzung des Projektes erheblich gefährdet ist. Es gilt, die Zuwege zu dem besagten Waldgebiet vor dem drohenden Ausbau und der damit einhergehenden Versiegelung zu bewahren. Außerdem soll zusätzliche Emission u.a. durch Lärm, erhöhten Straßenverkehr, Abgase und Licht verhindert werden. Die BI will somit nicht nur für den Tier- und Baumbestand kämpfen, sondern den Erholungswert des Gebiets und seiner Zuwege für die Anwohner und Erholungsuchenden erhalten und sicherstellen.

Das „Haus im Wald“ ist ein Bauvorhaben der Else Kröner-Fresenius-Stiftung, die mitten im funktionierenden Wald ein Seminarhaus mit Wohneinheiten errichten will.

Im Rahmen des Offenlegungsverfahrens hatten die Bürger die Möglichkeit, ihre Bedenken und Einwände vorzubringen. Die Präsentation des Bauherren am 4. April zum Vorhaben – zu dem nur ausgewählten Bürger eingeladen waren – ergab, dass die Befürchtungen der Anlieger wahr werden: geplant sind jährlich 50 Seminare mit jeweils 20 Teilnehmern. Die Appartements im Haus würden an 200 Tagen im Jahr mit Bewohnern besetzt sein. Zudem solle das Seminarhaus ganzjährig bewirtschaftet werden.

Die BI befürchtet, dass die Gemeinde planen könnte, als Zufahrtswege sowohl für den Bau als auch den Betrieb des „Haus im Wald“ den Weg „Am Kohlberg“ sowie die Waldwege vom Akazienhof in Seelenberg über den bei Wanderern und Spaziergängern sehr beliebten „Weißen Stein“ auszubauen und für regelmäßigen Zulieferverkehr zugänglich zu machen.

Kontakt:
Armin Stabel
Schlesierstr. 21
61389 Schmitten
Mail: armin.stabel@kein-haus-im-wald.de