Standpunkt – Kommentar zur Politik

Die Schmittener Politik handelt gegen die Interessen der Gemeinde, der Bürger und der Natur

Das Projekt „Haus im Wald“ der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) steht in direkter Konkurrenz zu den Schmittener Seminareinrichtungen wie z.B. dem Naturparkhotel Weilquelle und dem Kurhaus Ochs. Diese Betriebe sind ganz im Gegensatz zur EKFS Steuerzahler in Schmitten!

Die EKFS hingegen zahlt in Schmitten keine Steuern, und will darüber hinaus auch noch die Seminar- und Gästehauskapazitäten der Goethe-Universität Frankfurt und Fresenius kostenfrei zur Verfügung stellen! Somit schadet das „Haus im Wald“ den Schmittener Gewerbebetrieben, damit der Gemeinde und auch den Bürgern von Schmitten!

Die von der Bürgerinitiative angesprochenen Gemeindevertreter sind dem Projekt „Haus im Wald“ allesamt positiv eingestellt. Nach Gründen gefragt kommt das nebulöse Argument „das sei gut für das Renommee von Schmitten“. Im EKFS Jahresbericht 2018 steht sogar „Das Projekt wird von der Gemeinde Schmitten engagiert unterstützt“.

Ein unerklärlicher, fast schon befremdlicher Vorgang:
Die Gemeindevertreter unterstützen einstimmig die Interessen einer extrem zahlungskräftigen, nicht in Schmitten ansässigen Stiftung und dies ganz offensichtlich auch noch zum Nachteil der Gemeinde und der Bürger von Schmitten!

Der Eindruck ist, dass hier viele Zusagen und Versprechungen im Raum stehen, die das Projekt befördern, aber nicht mit der Öffentlichkeit geteilt werden, die davon betroffen sein wird.